Das Geisterzimmer

Thomas betritt mit Telefon am Ohr, Bleistift im Mund und Fernbedienung sowie Obstkorb in den Händen das Detektivbüro. Beim Einschalten des Computers fallen plötzlich jede Menge Faxe heraus und er beendet das Telefonat. Die Faxe stammen von Sebastian Schnarchschnösel, der als Nachtwächter in einer alten Bibliothek arbeitet. Dort gibt es ein Zimmer, dass seit 120 Jahre abgeschlossen ist und seither niemand mehr betreten hat, da der Schlüssel dazu verschwunden ist. Bei seiner Runde durch die Bibliothek hat er jedoch etwas entdeckt, das Thomas die Sprache verschlägt. Er verständigt sofort Tom Turbo, der gerade am Schmierölschlürfen ist. Das tollste Fahrrad der Welt macht sich sofort auf den Weg in die Bibliothek. Nach der Auflösung des letzten Falles und der Ehrentafel mit den Gewinnern beginnt der neue Fall.

Als Herr Schnarchschnösel in der Nacht am seit 120 Jahren verschlossenen Zimmer vorbeikommt, brannte Licht darin und es waren auch Schritte zu hören. Der Nachtwächter hat bis in der Früh vor dem Zimmer gewartet, doch es ist niemand herausgekommen. Er fragt sich nun, ob er spinnt oder ob es sich vielleicht um einen Geist handelt. Als Tom beim Geisterzimmer eintrifft stellt er fest, dass die Tür tatsächlich verschlossen ist. Mithilfe seines Suchstrahles entdeckt er ein Stück altes Papier, auf das eine Botschaft mit Essig geschrieben und hinter einer Wand versteckt wurde. Als Tom die Botschaft sichtbar gemacht hat erfährt er, dass im 3. Fach des 7. Regals steht, was er weiter machen soll. Thomas will, dass Tom sofort im Turbo-Schnell-Gang zum Regal Nr. 7 rast, doch Tom erinnert seinen Boss daran, dass er sich in einer Bibliothek befindet und deshalb langsam fährt. Im 3. Fach von Regal Nr. 7 stehen 4 Bücher, auf deren Buchrücken seltsame Worte stehen, doch eines davon ergibt im Retourgang gelesen die Anweisung, die Tom befolgen soll. Als Tom die Anweisung ausführt, fallen die Bücher auf einmal aus dem Regal und verfehlen ihn nur knapp. Im Regal ist nun ein heller Fleck zu sehen, der wie der Umriss eines Schlüssels aussieht. Plötzlich empfängt Tom ein Geräusch: eine Tür wird auf- und wieder abgesperrt, und das Geräusch kommt vom Geisterzimmer. Tom fährt sofort hin und begegnet einem Mann, der fragt, wie so ein dreckiger Drahtesel in die Bibliothek kommt. Das gefällt dem tollsten Fahrrad der Welt natürlich gar nicht. Auf die Frage, wer der Mann ist, gibt dieser sich als Besucher aus. Tom schaltet den Gespenstertester ein und bemalt den Mann mit Farbe, und obwohl der Test beweist, dass der Mann kein Geist ist, entdeckt Tom in dessen Jackentasche zwei Schlüssel. Sein Computer stellt nach einer Überprüfung fest, dass einer der Schlüssel die Tür des Geisterzimmers sperrt. Tom stellt den Mann zur Rede, denn er ist sich sicher, dass dieser die ganze Nacht im Geisterzimmer war. Der angebliche Besucher, der sich als Wilhelm Wurmer vorstellt, streitet alles ab und will den Schlüssel nicht hergeben. Mit dem Turbo Magneten kommt Tom aber doch an den Schlüssel und kann das Geisterzimmer betretet. Dort befinden sich viele alte Bücher und ein Briefmarkenalbum mit Briefmarken, die 120 Jahre alt und viele Millionen wert sind. Tom kombiniert, dass Herr Wurmer den Schlüssel durch Zufall gefunden hat und die Briefmarken stehlen wollte. Dieser bezeichnet alles als Lüge, Tom kann ihm nämlich nicht beweisen, das er im Geisterzimmer war, doch da irrt er sich, er hat nämlich etwas vergessen.

 

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Datum: 29.10.1993
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© ORF 1993